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Tarifvertrag öffentlicher dienst der länder 2018

Die Antworten der GEW auf die wichtigsten Fragen zum Tarifvertrag finden Sie hier. Als Beamte werden Lehrer in der Regel – je nach Ausbildung – in den höheren oder höheren Dienst eingestuft. Nach dem Studium und dem Vorbereitungsdienst werden die Lehrer in der Regel auf die Skalen A 12 oder A 13 gesetzt. Unter Berücksichtigung einiger der an anderer Stelle beschriebenen Lehrberufe werden im Folgenden die allgemeine Verteilung der Gehaltsgruppen und die Aufstiegsmöglichkeiten skizziert: Das Personal der Vorschuleinrichtungen wird von den jeweiligen Unterhaltsorganen (Gemeinden, Kirchen und privat unterhaltene Einrichtungen) beschäftigt und nach Tarifverträgen bezahlt, sofern solche Vereinbarungen bestehen. Derzeit und in den nächsten Jahren wird es in einigen Bundesländern einen enormen Bedarf an qualifiziertem Personal in der Vorschulerziehung geben. Gründe dafür sind vor allem der Ausbau der Tagespflege für Kinder unter drei Jahren und Maßnahmen zur Qualitätssicherung im bereich der frühkindlichen Bildung und Betreuung. Um den zusätzlichen Bedarf zu decken, haben die betreffenden Bundesländer ihre Ausbildungskapazitäten erhöht. Alle Absolventen eines vorbereitenden Dienstes in einer Lehrtätigkeit, die den Anforderungen der Vereinbarungen der Ständigen Konferenz entsprechen, sollen gleichberechtigten beruflichen Zugang zu der Art der Lehrtätigkeit erhalten, die ihrem Abschluss entspricht. Die Anzahl der Zeiten, die die Lehrer im Unterricht verbringen müssen, variiert von einer Schulart zur anderen sowie von Land zu Land. Ein Zeitraum ist in der Regel 45 Minuten lang. Als Beispiel dienen folgende Zahlen für das Schuljahr 2017/2018 und beschränken sich auf schulische Typen, die in den meisten Bundesländern zu finden sind: Lehrer mit Beamtenstatus, die an einer Schule in einem anderen Bundesland arbeiten möchten, benötigen die Zustimmung des Für ihre alte Schule und des Aufnahmelandes zuständigen Ministeriums für Bildung und Kultur. In einer im Mai 2001 verabschiedeten Vereinbarung legte die Ständige Konferenz der Kultusminister der Länder zwei Verfahren für die Versetzung von Lehrern zwischen den Ländern fest. Ziel dieser Vereinbarung ist es unter anderem, die Mobilität von Lehrkräften in Deutschland zu erhöhen: Einerseits können Lehrer nun jederzeit am Bewerbungsverfahren in einem anderen Bundesland teilnehmen.

Darüber hinaus können sie im Rahmen des bereits vor der Vereinbarung vom Mai 2001 geltenden Umtauschverfahrens eine Entsendung in ein anderes Bundesland beantragen. Mit diesem Verfahren übernimmt jedes Bundesland nur so viele Lehrer aus anderen Bundesländern, wie Lehrstellen durch Die Verlegung von Lehrpersonal in andere Bundesländer frei werden. Der Hauptzweck, aber nicht ausschließlich, eines solchen Austauschs ist es, Familien das Zusammenleben zu ermöglichen. Der Austausch der Lehrer findet zu Beginn des Schuljahres und in Ausnahmefällen zu Beginn der zweiten Hälfte des Schuljahres statt. Damit soll den Schülern Kontinuität im Unterricht gegeben werden. Die gegenseitige Anerkennung der Lehrerausbildung in den einzelnen Bundesländern wurde zuletzt 1999 durch Beschlüsse der Ständigen Konferenz der Kultusminister geregelt. Die Vereinbarung über die gegenseitige Anerkennung von Lehrqualifikationen, die vor der Vereinigung der beiden deutschen Staaten nach dem Recht der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) erworben wurden, wurde überarbeitet.



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